Um die Geschichte von KONEN dauerhaft zu dokumentieren, übergab Peter Eberle, geschäftsführender Gesellschafter, im Herbst 2010 dem Bayerischen Wirtschaftsarchiv die noch vorhandenen Altbestände historischer Unterlagen. Die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs haben auch hier große Lücken hinterlassen. Bei der Sichtung der unveröffentlichten Materialien entstand die Idee, erstmals die wichtigsten Stationen aus der Vergangenheit des Unternehmens festzuhalten. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem das wenig bekannte unternehmerische Wirken des „Joppenkönigs“ Isidor Bach sowie seiner Nachfolger.
Die Recherche der Historie von KONEN entstand unter der Leitung von Frau Dr. Eva Moser, Leiterin des Bayerischen Wirtschaftsarchivs.
2011 jähren sich für KONEN drei wichtige Ereignisse der Unternehmensgeschichte:
140 Jahre Kleiderfabrik Isidor Bach – 75 Jahre Johann Konen Kommanditgesellschaft
– 10 Jahre Eröffnung des neuen Konen-Hauses.
1871 hatte Isidor Bach mit 22 Jahren in Augsburg mit der Herstellung von Bekleidung begonnen. Später verlagerte der jüdische Unternehmer die Produktion in die Isarmetropole und eröffnete ein modernes Verkaufsgeschäft mit großen Schaufenstern. Unter dem Druck der politischen Verhältnisse in der NS-Zeit veräußerten die damaligen Geschäftsinhaber Carl und Hermann Bach 1936 das Geschäft an ihren Prokuristen Johann Konen und weitere Mitarbeiter. Seit Kriegsende ist die Familie Bach der Konen Gruppe wieder anteilsmäßig verbunden, ihre Interessen vertritt heute Herr Ken Korman.
Das Geschäftshaus in der Sendlinger Straße erlebte im Lauf der Zeit immer wieder größere bauliche Veränderungen. Der größte Umbau in der Unternehmensgeschichte erfolgte 2001, als unter hohem finanziellem Aufwand aus dem verwinkelten Altbau ein großzügiges und helles Gebäude mit einer Verkaufsfläche von rund 13.000 Quadratmetern entstand.
Die gesamte Chronik „Von Bach zu KONEN“ in gedruckter Form können Sie hier anfordern